Als wir in Iquitos aus dem Flugzeug gestiegen sind, war es als ob wir gegen eine warme, feuchte Wand laufen wuerden und wir haben gemerkt, was es bedeuted im Amazonasbecken gelandet zu sein: Schier unertraegliche Hitze und 80% Luftfeuchtigkeitk, sprich konstantes, ekeliges Schwitzen :-) Wenn wir bisher Suedamerika recht modern fanden, haben wir uns hier zum ersten Mal ein bisschen wie in einem dritte Welt Land gefuehlt, denn in der groessten Stadt der Erde die nicht ueber den Landweg zu erreichen ist, sind die Menschen doch deutlich aermer als in vielen anderen Teilen des Kontinents. Kaum hatten wir das Flughafengebaeude verlassen, haben sich Unmengen an Taxifahrern und Kofferschleppern auf uns gestuerzt und in kuerzester Zeit waren wir so umzingelt, dass uns fast ein bisschen Angst wurde. Dafuer konnten wir dann schoen den Preis runterhandeln und haben uns fuer umgerechnet 3€ in die 45 Minuten entfernte Stadt Iquitos chauffieren lassen. Hier wimmelt es nur so von Motorkars, Motorraedern mit einer ueberdachten Pritsche, die als Taxis fungieren und wir waren heil froh ueber die frische Brise. Nachdem unser Fahrer unterwegs ein paar Mal gestoppt hat um uns die Restaurants, Hotels und Dschungeltours die seine Familie anbieten, anzupreisen, kamen wir endlich in unserem Hotel an und das ist echt eine Attraktion fuer sich: Die existierenden Waende haengen voller Krokodilkoepfte, Haeute, Schildkroetenpanzer und anderem Viechzeugs, es gibt einen Papagei der "Hallo" schreit wenn das Telefon klingelt und in unserem "Bungalow", einem kleinen Holzverschlag auf dem Dach, gibt es weder Fenster noch Fliegengitter. Zuerst fanden wir das ein bisschen spaerlich aber der frische Wind tat dann doch sehr gut denn leider kuehlt es auch Nachts nur wenig ab. Da wir Abends angekommen sind wollten wir nur noch kurz was essen und dann schlafen gehen. Als wir dann im Restaurant sassen sind uns schon die Horden an aelteren, zumeist weissen, Maennern aufgefallen, die komisch auf der Plaza herumlungerten. Die haben uns ein bisschen an die Sextouristen in Thailand erinnert und als wir dann auch noch ueberall Plakate gegen Kinderprostitution gesehen haben ist uns klar geworden dass wir hier anscheinend in der Kindersextourismus-Hochburg des Amazonas gelandet sind. Traurigerweise wurde uns das dann heute von der Touriinformation auch noch betaetigt und wir haben eine Art offenen Brief geschriebenals die Mitarbeiter der Touriinfo uns darum gebeten haben, anscheinend hilft ihnen das dagegen vorzugehen. Heute morgen wurden wir von der Hitze aufgeweckt und haben den Tag im Zoo von Iquitos verbracht wo es jede Menge einheimische Tiere zu sehen gab, eben alles was im Regenwald so herum kreucht und fleucht: Puma, Jaguar, Affen, Piranhas, Vogelspinnen, rosa Delfine, Otter, Anacondas, Papageien etc. Ausserdem gab es in dem Zoo einen Amazonas-Badestrand, einfach unglaublich schoen! Auf unserem Weg nach draussen hat uns dann ein Papagei "angesprochen". kein Witz! Der hat zu uns gesagt: "Da me la patita" - "Gib mir die Pfote" und als ich ihm meinen Arm hingehalten hab, hat er sich brav drauf gesetzt :-) und munter weitergeplappert.
Das wir nun doch schon etwas unter Zeitdruck stehen, geht es morgen frueh um 5.30 schon weiter fuer uns, nach Leticia, der kolumbianischen Grenzstadt mit Brasilien und Peru, wo wir einen Trip in den Dschungel starten wollen. Aber morgen erstmal 9 Stunden den Amazonas runterschippern, ich freu mich voll, und falls ich Hunger bekomme hab ich mir vorher noch schnell ein Krokobrot (wie man sich schon denken kann, ein Brot in Form eines Krokodils :-), gekauft.
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When we got out of the airplane in Iquitos, it seemed like walking against a hot, humid wall. That's when we realized that we really are in the middle of the jungle and that from now on, we have to accept unbearable heat, 80% humidity and the hardcore sweating that results from it :-)
If we found South American quite modern so far, Iquitos proofed to us that we really are in a developping country: We had hardly set foot out of the airport and were already surrounded by masses of taxi drivers and luggage porters all offering their services to us. It got quite scary so we just picked one of them who drove us in his "Motorkar", a motorcycle with a bench and a roof attached to it, into Iquitos which is 45 minutes away from the airport. We were really thankful that, in the biggest town on earth that cannot be reached by road, Motorkars have no windows and you can enjoy the fresh breeze.
After a few stops that the driver used to convince us of the incredibly good service his family hotel, restaurant and tour operator offers, we finally arrived to our hotel that is an attraction in itself: The walls are covered in the remains of endangered jungle species, there is an ara who screams "hello" when the telephone rings, and our "bungalow", a wooden shed on the roof, has no windows or moskitonet. It really doesn't have anything at all apart from two matresses but we soon started enjoying the wind that was blowing through our room as it doesn't get any cooler during nighttime.
As we arrived quite late last night, all we really wanted was to get something to eat so when we headed to the restaurant, we discovered another speciality of Iquitos: It's the child-sextourism mekka of the amazonas basin. Sadly, the staff from the tourism office confirmed this to us today when we asked them, and we were then asked to write an open letter describing our impressions. We hope it helps them to do something against it.
This afternoon we went to the local Zoo to get a first impression of the amazonian wildlife. Apart from holding an anaconda, we also got shouted at by an ara, no joke! As we walked past it said:" Dame la patita" - "Give me your hand", and when I extended my arm towards the bird he just climbed on it and kept talking :-)
The zoo also has a beach on the amazonas river where we spent some hours reading and eating local fruits before we headed back into town to book our boat ticket for tomorrow. We are running out of time a little so tomorrow morning at 5.30 we will get on a boat to Leticia, the columbian bordertown with brazil and peru. In Leticia we will take a trip to the jungle to hopefully see the wildlife that we, at the moment, have hanging on our hostels´ wall, in the wild :-)